Kinder zeichnen bei mir viel. Oft gebe ich ihnen bereits in der ersten Stunde Papier und Stifte. Wenn ich mich mit den Eltern unterhalte, können sie ganz in Ruhe zeichnen. Manchmal schließe ich auch bewusst die Therapiestunde mit einer kleinen Zeichenübung ab. Mit der Zeit fordern die Kinder sogar das Zeichnen ein. Meist stelle ich
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Kunsttherapie ist nicht „einfach nur malen“, sondern Kunsttherapie ist wirksam. Bis zur breiten Anerkennung dieser Therapeform ist es jedoch vermutlich noch ein weiter Weg. Folgende Begebenheit beschreibt die derzeitige Situation: Als ich nach fast zwanzig Berufsjahren im In-und Ausland nach Halle zurückkehrte, stellte ich mich zur Eröffnung meiner Praxis für Logopädie & Kunsttherapie den umliegenden
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Statt zu therapieren begleite ich die Menschen, die zu mir in die Praxis kommen. Warum das so ist, möchte ich an dieser Stelle erläutern. In der Therapie erwartet man häufig, dass man therapiert und damit auch geheilt wird. Das Wort heilen wiederum bedeutet so viel wie „ganz“ bzw. „vollständig“ werden. Als Therapeutin habe ich oft
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Die Arbeit mit Aquarell bietet vielfältige Einsatzmöglichkeiten in der Kunsttherapie. Viele Menschen sagen, dass es besonders anspruchsvoll ist, mit Aquarellfarben zu malen, daher ist die Hemmschwelle sehr hoch. Doch oft reicht eine kurze Einführung, um mit dem Material arbeiten zu können. Auch wenn ich mich an dieser Stelle wiederhole: In der Kunsttherapie geht es nicht
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Kunsttherapie mit Kindern ist eine ganz besondere Arbeit. In meiner Praxis in Halle verbinde ich bei meiner Arbeit mit Kindern Logopädie und Kunsttherapie miteinander. Um Kinder in ihrer gesamten Entwicklung zu unterstützen, baue ich deshalb in die logopädischen Sitzungen gelegentlich kunsttherapeutische Elemente ein. Der fünfjährige Tom (Name geändert) ist ein richtiger Wirbelwind, und fällt es
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Kunsttherapie ist weniger Kunst, sondern vielmehr Seelenarbeit. Wenn Menschen zu mir kommen und ein Thema, ein Symptom oder Problem schildern, dann reiche ich ihnen oft Papier und Stifte. Ich bitte sie, das Gefühl, dass sie damit verbinden, zu Papier zu bringen. Diese Aufgabe scheint zunächst etwas seltsam. Manchmal schauen mich die Patienten auch fragend an.
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